Dem Tod in die Augen sehen
Talk
FENSTER ZUM SONNTAG / SF2
Samstag, 10. Januar, 17.30 Uhr
Sonntag, 11. Januar
Achtung, Sendung beginnt erst um 13.40 Uhr
Dem Tod ins Auge sehen, dem eigenen Tod oder dem eines Menschen, den man gern hat – für die meisten Menschen ein Horrorszenario. Einen geliebten Menschen zu verlieren, ist schmerzhaft. Im Gespräch mit René Meier erzählen zwei ganz unterschiedliche Frauen, wie sie den Tod ihres Partners erlebt und wie sie mit ihrer Trauer umgegangen sind.
Carin Rohr heiratete ihren Mann, obwohl sie wusste, dass er HIV-positiv war. Einige Jahre blieb sein Zustand stabil, dann brach Aids aus. Monatelang begleitete Carin ihren Mann bei seinem langsamen Sterben. Doch sie musste nicht nur dem Tod ihres Mannes ins Auge sehen – auch ihr eigener schien plötzlich in unmittelbare Nähe zu rücken: Sie hat sich bei ihrem Mann angesteckt und lebt nun selbst mit dem Wissen, dass ihr Leben nur noch von kurzer Dauer sein könnte. –
Ganz anders die Situation für Margrit Schenk: Sie erfuhr nach 35 Ehejahren, dass ihr Mann an Krebs erkrankt war. Es blieben ihr nur noch wenige Monate mit ihrem geliebten Partner, dann musste sie sich von ihm verabschieden. Seinen Tod verarbeitete sie auf ungewöhnliche Art und Weise: auf dem Jakobsweg.
